Doug Faroval
| Doug Faroval | |
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Doug Faroval (2526)
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| Geboren | 2489 |
| Nationalität | ancalisch |
| Beruf | Kunst- und Antiquitätenhändler |
| Unternehmen | Faroval & Cie. |
| Wohnort | Finrod |
| Bekannt für | Kunsthandel, Auktionen, historische Nachlässe |
Doug Faroval (* 2489) ist ein ancalischer Kunst- und Antiquitätenhändler, Auktionator und Unternehmer. Er ist Eigentümer des in Finrod ansässigen Kunsthauses Faroval & Cie. und zählt zu den bekanntesten Persönlichkeiten des ancalischen Kunsthandels.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Faroval eine bekannte Figur des gesellschaftlichen Lebens der Hauptstadt. Sein auffallend eleganter Kleidungsstil und seine regelmäßigen Auftritte bei Vernissagen, Premieren, Empfängen und Auktionen brachten ihm in den Medien wiederholt die Bezeichnung „Dandy von Finrod“ ein.
Faroval selbst verwendet diese Bezeichnung nicht, widerspricht ihr allerdings auch nicht.
Inhaltsverzeichnis
Herkunft und Ausbildung
Faroval wuchs in einer bürgerlichen Familie auf. Sein Vater war Kaufmann, seine Mutter arbeitete zeitweise in einer Bibliothek und beschäftigte sich intensiv mit Kunst- und Kulturgeschichte.
Bereits als Jugendlicher interessierte sich Faroval für historische Gegenstände. Nach eigenen Angaben begann seine Leidenschaft mit einer beschädigten Taschenuhr, die er auf einem Flohmarkt kaufte und anschließend mehrere Monate lang zu identifizieren versuchte.
Später studierte er Kunstgeschichte und Wirtschaftswissenschaften.
Während seines Studiums arbeitete Faroval bei einem kleineren Finroder Auktionshaus. Dort beschäftigte er sich zunächst mit Katalogisierung, Provenienzrecherche und der Bewertung historischer Möbel.
Nach Abschluss seines Studiums war er mehrere Jahre für verschiedene Kunsthändler und Auktionshäuser tätig.
Faroval & Cie.
2518 gründete Faroval in Finrod das Kunst- und Auktionshaus Faroval & Cie..
Das Unternehmen spezialisierte sich zunächst auf Gemälde, historische Möbel und private Sammlungen. Später kamen Schmuck, Skulpturen, seltene Bücher und bedeutende Nachlässe hinzu.
Faroval & Cie. erwarb sich insbesondere durch die diskrete Abwicklung größerer Privatsammlungen einen Namen.
Zu den Kunden gehören Unternehmer, Künstler, vermögende Privatpersonen und Angehörige bekannter ancalischer Familien.
Faroval gilt dabei als ausgesprochen zurückhaltend, wenn es um die Identität seiner Auftraggeber geht.
„Ein Kunsthändler verkauft Bilder. Keine Kunden.“
Diese Haltung trug erheblich zu seinem Ruf bei.
Kunsthandel
Faroval gilt weniger als wissenschaftlicher Kunsthistoriker denn als Händler mit ausgeprägtem Gespür für Qualität, Provenienz und Marktwert.
Er vertritt die Auffassung, dass ein Kunstwerk gleichzeitig kulturelles Objekt, persönlicher Besitz und wirtschaftlicher Wert sein könne.
Die gelegentlich romantisierte Vorstellung, ein seriöser Kunsthändler dürfe sich nicht für Preise interessieren, kommentierte er einmal:
„Natürlich interessiert mich Geld. Ich bin Kunsthändler und kein Kloster.“
Gleichzeitig lehnt Faroval Geschäfte mit ungeklärter Herkunft konsequent ab.
Mehrfach zog er Objekte unmittelbar vor einer Auktion zurück, nachdem Zweifel an ihrer Provenienz aufgekommen waren.
Andor Waloran
Besondere Aufmerksamkeit erhielt Faroval durch seine Beschäftigung mit den Arbeiten des ancalischen Künstlers Andor Waloran.
Faroval gehörte zu den Kunsthändlern, die früh das langfristige Marktpotential Walorans erkannten.
Dabei zeigte er sich keineswegs unkritisch gegenüber dessen Arbeiten.
Über Waloran sagte er:
„Andor kann etwas Großartiges schaffen. Er kann auch völligen Unsinn produzieren. Das Problem ist, dass man manchmal fünf Jahre warten muss, um herauszufinden, was von beidem es war.“
Faroval vermittelte mehrere Arbeiten Walorans an private Sammler.
Auch die öffentliche Debatte um Werke wie Fleisch und Eiche und Gegenwart II beobachtete er aufmerksam.
Als ein Journalist ihn fragte, ob er Gegenwart II für ein bedeutendes Kunstwerk halte, antwortete Faroval:
„Fragen Sie mich noch einmal, nachdem jemand dafür sehr viel Geld bezahlt hat.“
Nach einer kurzen Pause fügte er hinzu:
„Oder sehr wenig. Beides wäre interessant.“
Das Verhältnis zwischen Waloran und Faroval gilt als freundlich, jedoch geschäftlich keineswegs konfliktfrei.
Auktionen
Die Auktionen von Faroval & Cie. entwickelten sich im Laufe der Jahre selbst zu gesellschaftlichen Ereignissen.
Faroval führt bedeutende Versteigerungen häufig persönlich durch.
Dabei ist er für einen ruhigen und gelegentlich ironischen Stil bekannt. Anders als manche Auktionatoren versucht er nicht, Gebote durch hektische Inszenierung zu erzeugen.
„Wer 200.000 Balm für ein Gemälde ausgeben möchte, braucht von mir keine zusätzliche Aufregung.“
Bei bedeutenden Auktionen sind regelmäßig Vertreter der ancalischen Medien, Kunstsammler, Unternehmer und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens anwesend.
Gesellschaftsleben
Faroval gehört zu den regelmäßig fotografierten Gästen kultureller Veranstaltungen in Finrod.
Er besucht Ausstellungseröffnungen, Theaterpremieren, Konzerte, Empfänge und gesellschaftliche Veranstaltungen, ohne selbst ein offizielles Amt zu bekleiden.
Sein umfangreiches persönliches Netzwerk reicht dadurch weit über den Kunsthandel hinaus.
Faroval kennt Politiker ebenso wie Unternehmer, Künstler, Journalisten und Angehörige vermögender Familien.
Diese Kontakte haben ihm den Ruf eingebracht, über zahlreiche Vorgänge in der Finroder Gesellschaft informiert zu sein.
Faroval bestreitet das nicht.
Er spricht lediglich nicht darüber.
Kleidungsstil
Besondere öffentliche Aufmerksamkeit erhält Farovals Kleidungsstil.
Er bevorzugt Samt- und strukturierte Sakkos, Westen, gemusterte Stoffe, Einstecktücher, Manschettenknöpfe und Krawattenschals.
Während klassische Abendgarderobe in bestimmten gesellschaftlichen Kreisen Finrods nicht ungewöhnlich ist, trägt Faroval vergleichbare Kleidung teilweise auch tagsüber.
Ein Journalist fragte ihn einmal, ob er sich für einen Vormittagstermin nicht etwas overdressed fühle.
Faroval antwortete:
„Für wen?“
Die Antwort wurde später mehrfach zitiert und gilt inzwischen als charakteristisch für Faroval.
Er selbst bezeichnet Kleidung als „eine Form höflicher Selbstdarstellung“.
Verhältnis zu den Medien
Faroval pflegt ein grundsätzlich freundliches Verhältnis zur Presse.
Über Kunst, Auktionen und kulturpolitische Fragen gibt er bereitwillig Auskunft. Fragen über Kunden, private Sammlungen oder vertrauliche Geschäfte beantwortet er dagegen konsequent nicht.
Dies führt insbesondere mit Boulevardjournalisten regelmäßig zu ungewöhnlichen Wortwechseln.
Mavalor Kedal
Ein besonderes Verhältnis verbindet Faroval mit Mavalor Kedal, dem Chefredakteur des Güldenen Blicks.
Beide kennen sich seit mehreren Jahren aus dem gesellschaftlichen Leben Finrods.
Kedal betrachtet Faroval als potentiell ausgezeichnete Quelle.
Faroval betrachtet Kedal als potentiell ausgezeichneten Grund, besonders vorsichtig zu formulieren.
Ein häufig erzählter Wortwechsel soll während eines Empfangs stattgefunden haben:
Kedal: „Sie wissen doch, wem das Haus gehört.“
Faroval: „Selbstverständlich.“
Kedal: „Und?“
Faroval: „Jetzt wissen wir beide immerhin, dass einer von uns es weiß.“
Kedal soll anschließend gelacht haben.
Die gewünschte Information erhielt er nicht.
Faroval gehört dennoch zu den Personen, mit denen Kedal regelmäßig spricht. Beobachter vermuten, dass Faroval gelegentlich Hinweise gibt, ohne vertrauliche Informationen unmittelbar offenzulegen.
Faroval kommentierte diese Vermutung mit:
„Herr Kedal braucht meine Hilfe nicht. Er besitzt Fantasie und ein Telefon.“
Der Güldene Blick
Der Güldene Blick berichtet regelmäßig über Farovals gesellschaftliche Auftritte.
Dabei interessieren die Redaktion sowohl seine Geschäfte als auch seine Kleidung und seine Begleitung bei Veranstaltungen.
Faroval reagiert auf die Boulevardberichterstattung meist amüsiert.
Nachdem das Magazin einmal mehrere Seiten der Frage gewidmet hatte, mit wem er eine Ausstellung verlassen habe, erklärte Faroval:
„Immerhin haben sie diesmal das Gemälde im Hintergrund richtig zugeschrieben.“
Persönlichkeit
Faroval gilt als höflich, kultiviert und ausgesprochen selbstbewusst.
Seine gelegentlich exzentrische Erscheinung steht dabei im Gegensatz zu seinem geschäftlichen Verhalten, das Mitarbeiter als präzise und nüchtern beschreiben.
Er verfügt über ein ausgezeichnetes Gedächtnis für Personen, Kunstwerke und frühere Verkäufe.
Seine Diskretion gilt als einer der wichtigsten Gründe für seinen wirtschaftlichen Erfolg.
Faroval kann ausgesprochen charmant auftreten, besitzt jedoch eine scharfe Zunge, wenn er sich langweilt oder eine Frage für indiskret hält.
DER FAROVAL-FAKTOR
Beruf: Kunst- und Antiquitätenhändler
Unternehmen: Faroval & Cie.
Spezialität: Kunst, Nachlässe und diskrete Privatverkäufe
Stärke: Menschenkenntnis und ein ausgezeichnetes Gedächtnis
Schwäche: Eine gewisse Freude daran, interessanter auszusehen als unbedingt notwendig
Politische Bindung: keine öffentlich erkennbare
Verhältnis zu Andor Waloran: Bewunderung, Skepsis und Geschäftssinn
Verhältnis zu Mavalor Kedal: höfliches Katz-und-Maus-Spiel
Lebensmotto: „Für wen?“
Privatleben
Über sein Privatleben ist vergleichsweise wenig bekannt.
Faroval lebt in Finrod und empfängt gelegentlich Geschäftspartner und Künstler in seinen privaten Räumen. Über Partnerschaften äußert er sich öffentlich nicht.
Spekulationen über sein Privatleben kommentiert er grundsätzlich weder bestätigend noch dementierend.
Auf die Frage eines Boulevardreporters, ob die Öffentlichkeit nicht ein Recht habe zu erfahren, mit wem er sein Leben teile, antwortete Faroval:
„Nein.“
Auf die Nachfrage, ob er das näher erläutern wolle:
„Das war bereits die ausführliche Antwort.“
Trivia
- Faroval besitzt eine umfangreiche Sammlung historischer Manschettenknöpfe.
- Er behauptet, weniger Kleidung zu besitzen, als ihm von der Presse unterstellt werde.
- Mitarbeiter von Faroval & Cie. widersprechen dieser Darstellung nicht öffentlich.
- Er trägt nur selten eine klassische Krawatte und bevorzugt Krawattenschals oder offene Hemdkragen.
- Andor Waloran soll einmal erklärt haben, Faroval sehe aus, „als wolle er sich selbst versteigern“.
- Faroval antwortete darauf: „Andor könnte mich sich nicht leisten.“
- Er liest regelmäßig die Feanaro Times und den Güldenen Blick.
- Seine Interviews mit Mavalor Kedal dauern häufig erheblich länger als die anschließend veröffentlichten Zitate vermuten lassen.