Gerono Annira

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Gerono Annira
Gerono Annira.jpeg      
Nationalität

Königreich Vigosso Flagge.png Kahrentum Vigosso

Geburtsdatum

10. September 2297 n.ZI /
14. Chifka‘ar 1761 n.Sk

Geburtsort

Egra

Sterbedatum

27. Februar 2359 n.ZI /
4. Benar 1874 n.Sk

Sterbeort

Karossa

Tätigkeit

Dr. Gerono Annira war der erste Parteivorsitzende und Mitbegründer des Vigossischen Arbeiterbundes, einer Partei im Kahrentum Vigosso und später paramilitärisch aktiven Bewegung nach der Annektierung Vigossos durch das Kaiserreich Armilien. Er gilt als wichtiger Gründervater der vigossischen Linken.

Leben

Gerono Jeffensio Annira wurde am 10. September 2297 in Egra im Kahrentum Vigosso (heute armilische Provinz Vigosso) geboren. Er war der zweite Sohn von Raffaelo Anniras und Gabriella Annira. Er hatte 5 Geschwistern: Die zwei Brüder Eduardo (geb. 2295) und Ekilino (geb. 2303) und drei Schwestern Emilia (geb. 2301), Daniella (geb. 2305) und Doretèlia (geb. 2307). Sein Vater war lembartischer Priester, wodurch die Familie ein stabiles Einkommen hatte. Dadurch konnten Gerono und seine Geschwister die weiterführende Schule besuchen. Nach dem Abschluss der Schule plante Gerono im Ausland Sozialwissenschaften zu studieren.

Studienreise nach Lusslien

Er erhielt schlussendlich einen Studienplatz an der Universiteit Asvoord in Presik, Lusslien. Das Geld für die Reise nach Lusslien lieh er sich von einem wohlhabenden Onkel aus Karossa.

Am 23. Juli 2317 starb der ältere Bruder Geronios‘, Eduardo Annira nach einer Lebensmittelvergiftung. Eduadro sollte nach dem Abschluss seiner Ausbildung in die Fußstapfen seines Vaters treten und Priester werden. Nach dessen Tod erwartete der Vater dass nun Gerono als nächster Sohn sein Amt als Priester übernehmen sollte, allerding war Gerono nicht gewillt seinen Studienplatz aufzugeben und nun eine theologische Lehre zu beginnen. Dieser Streit würde noch für eine lange Zeit Vater und Sohn entzweien.

Am 7. August 2317 ging Gerono an Bord der Kassawia nach Erilnia (heute in den Vereinigten Staaten von Nordakronor) und von dort aus mit der San Davide II nach Kansk in Lusslien. Danach reiste er von Kansk nach Presik. Wärend seiner gesammten Reise lernte er die Lussische Sprache. In Presik mietete und teilte er sich später eine Studentenwohnung mit weiteren Studenten.

In Lusslien wurde Gerono Zeuge der wachsenden Industrialisierung des Landes und sah diesen Prozess auch für Vigosso vorraus. Er folgerte daraus das Wachstum einer Arbeiterschicht in der Vigossischen Gesellschaft, deren Nöte und Bedingungen die vigossische Gesellschaft in Zukunft beschäftigen werden. In Lusslien kam er auch in Kontakt mit Literatur aus der bis 2254 bestehenden Lussischen Republik und gewann schnell Sympathie für die Idee einer Republik oder konstitutionellen Monarchie auf Vigosso.

"Die Fortschreitende Industrialisierung wird das Entstehen und das Wachstum einer neuen Arbeiterschicht mit sich bringen. Diese wachsende, urbane und für das wirtschaftliche Wachstum des Staates wichtige Schicht wird mehr Aufmerksamkeit und Förderung durch seine Majestät brauchen und fordern."
Gerono Annira, aus Die Zukunft der industriellen Gesellschaft

Wärend seines Aufenthaltes in Presik wurde er am Abend des 30. Novembers 2318 Opfer einer Messerattacke im Stadtteil Beverport im Suidteil der Stadt. Bis heute geht man davon aus dass es sich um einen Raubüberfall handelte. Gerono konnte schnell von Freunden, mit denen er wärend des Angriffes unterwegs war, schnell in ein naheliegendes Hospiz gebracht werden. über die Details seiner Verletzungen ist bekannt, dass es sich um einen oder mehrere Stiche in der Bachregion handelte. Er überlebte den Angriff (nach späteren, eigenen Aussagen) nur knapp und musste mehrere Wochen im Hospiz verbringen. Wärend seines Aufenthaltes im Hospiz erreichte ihn ein Brief seiner jüngeren Schwester Emilia, welche ihm mitteilte, dass ihre Mutter, Gabriella Annira am 9. November an den Folgen einer Tuberkulose-Erkrankung verstorben war.

Rückkehr nach Vigosso und Veröffentlichung seines Buches

Im Jahre 2324 kehrte er als Dr. Annira nach Vigosso zurück und schrieb sein Buch He Zutonno he indusrtionna Zossionna (Die Zukunft der industriellen Gesellschaft) basierend auf seinen Studien in Lusslien, welches 2326 veröffentlicht wurde. Seit Beginn der 2320ger gab es in Vigosso eine große Reformbewegung zur Einführung demokratischer Systeme im Kahrentum. Geronos Buch bestätigte die Notwendigkeit niederer Schichten der damaligen Gesellschat mitzuregieren und so wurde sein Buch populär unter vielen Reformisten, was ihm erste Anhänger verschaffte. Am 4. Mai 2328 erklährte der Kahr sein Einverständniss für die Entstehung eines vom Volk gewählten Bürgerrates und der damit verbundenen Gründung von politischen Parteien.

Gründung und Parteivorsitz des VWB

Am 3. Juli 2328 gründeten Dr. Gerono Annira und einige Anhänger den Vigossini Workobonnat (Vigossischer Arbeiterbund), mit ihm als Vorsitzenden. In den ersten Wahlen des selben Jahren schnitten Gerono und seine Partei eher gering ab. Erst in den 2340gern, als die Anzahl an Industriearbeitern in Vigosso stetig wuchs, gewann die Partei immer mehr an Beliebtheit. 2341 trat er das Amt des Parteivorsitzendern ab, da er wieder unter den alten Verletzungen des Messerangriffs in Presik litt. Ekilio Mennario übernahm nach ihm den Parteivorsitz.

Bürgermeister von Karossa

Sein Zustand besserte sich jedoch wieder und so trat er 2344 für das Amt des Bürgermeisters von Karossa (seines damligen Wohnortes) an. Er gewann die Wahl und blieb somit (mit seiner Wiederwahl 2350) bis 2356 Bürgermeister der Stadt.

Tod

Am 24. Februar 2359 klagte Gerono erneut über Schmerzen im Bauchraum. In der Nacht des 27. Februar verstarb er, im Alter von 61 Jahren, vermutlich am den Spätfolgen der Stichverletzung. Drei Tage später wurde er beigesetzt. An der Trauerprozession, Messe und der rituellen Verstreuung seiner Asche im Bestattungsteich des baviastischen Wahan-Tempels in Karossa nahmen tausende Menschen teil.

Familie

2330 heiratete er Mariéa Enniri (2300-2371) in Karossa.

Beide hatten 4 Kinder:

  • Igorio Annira (2332-2399)
  • Gabriella Annira (2335-2378)
  • Daniellia Annira (2338-???)
  • Joschino Annira (2341-2425)

Erbe und Andenken

Vigossische und Armilische Linke

Geronno Annira gilt heute als ein Pionier der Arbeiterbewegungen in Armilien und damit verbundenen sozialen Ideen. Er gilt mit Rodrigo Gersako als einer der einflussreichsten und bekanntesten Politiker des Vigossischer Arbeiterbund. Noch heute nutzt ihn die armilische Nachfolgerpartei des VWB, die SWP, als Symbol. Selbst die neuere Linka-Partei und die moderatere Sozial-demokratische Partei, welche sich meistens von der alten Linken distanzieren, bringen sich mit ihm in Verbindung.

Denkmäler

Nach seinem Tod wurden ihm in Vigosso zahlreiche Monumente gewidmet. Nach der Eroberung Vigossos durch das Kaiserreich Armilien (nach dem Vigossisch-Armilischen Krieg) wurde der VWB 2410 de jure aufgelöst und verboten. Die Partei zog sich jedoch in den Untergrund zurück und arbeitete teilweise mit Waffengewalt gegen die armilischen Behörden. So wurde Gerono Annira von den Armilischen Behörden als Symbol des verbotenen VWB angesehen und die Monumenten und Ehrungen entfernt. Dazu gehörten die Statue am Rathauspart in Karossa (2460 wieder augebaut), der Gedenkstein im Levissko-Park in Egra (2464 wieder aufgebaut) und die Büste vor dem ehemaligen Parteihauptsitz des VWB. Auch wurde die 2360 gebaute Geronno Annira Grundschule in Halia wurde 2410 in Kaiser Barujia Grundschule umbenannt (2554 wieder zurückbenannt).

2423 wurde sein Name auf dem Namensstein am Wahan-Tempel in Karossa (wo er bestattet wurde) beschädigt. Man geht davon aus dass armilische Soldaten diesen entfernten, vermutlich als Vergeltung für Anschläge des VWB gegen das Militär. Obwohl das armilische Militär keine Entfernung in Auftrag gegeben hatte, wurden damals keine Ermittlungen in Gang gesetzt. Der Name wurde 2455 wieder hinzugefügt.

Heute befindet sich auch einen Hinweis an seinem Geburtshaus in Egra und die Straße an dem Haus wurde ebenfalls nach ihm benannt. Es tragen noch weitere Straßen in Armilien seinen Namen.