Heilige Küste

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Heilige Küste
Flagge-HK.png


Amtssprache Mehj
Hauptstadt Mannox
Regierungssitz Mannox
Staatsform Republik
Regierungsform Konstitutionelle Theokratie
Staatsoberhaupt Çele Fisasa
Regierungschef Çele Fisasa
Einwohnerzahl 3.150.000
Währung Karpatischer Ötti
Kfz-Kennzeichen HK
Internet-TLD .hk
Karte der Heiligen Küste (Stand: 2519)

Die Heilige Küste ist eine Republik im Südosten der Insel Jennig im Westen der Karpatischen Inseln. Die Hauptstadt ist Mannox, gelegentlich wird diese auch synonym für den Staat verwendet. Die Heilige Küste grenzt an das Kaiserreich Groß Jennitia und das Reich von Tegrim.

Geographie

Klima

Klimatisch liegt die Heilige Küste in der subtropischen Klimazone. Die Temperaturen in der Hauptstadt Mannox variieren von ca. 7°C (II/III) bis 29°C (IX/X). Frost und Schnee gibt es aufgrund des maritimen Klimas nur selten – wenn, dann in den Bergregionen im Nordwesten des Landes, nahe dem Dreiländereck mit Tegrim und Jennitia.

Verkehr

Das Land durchläuft die internationale Fernstraße K10, welche im Süden von der K8 abzweigt und entlang der Küste über Mannox weiter ins Reich von Tegrim führt. Es bestehen Fährverbindungen nach Vaharamea auf Inseln der neuen Unschuld (Fähre 9 h; Katamaran 5 h) und nach Port Thelantur im Erzherzogtum Paramur (Fähre 21 h; Katamaran 12 h). Einziger internationaler Flughafen des Landes ist der Mannox Aliphatos International Airport (MAIM) mit Direktflügen u.a. nach Bäsch, Tranceheaven, Thesun und Tegrim-Stadt.

Politik

Die kleine Republik hat die Besonderheit, dass sie eine konstitutionelle Theokratie ist – formales Staatsoberhaupt ist der Patriarch in Mannox (derzeit Çele Fisasa). Er wird nur von den karpatisch-reformierten Chronisten in der Heiligen Küste gewählt. Jedoch repräsentiert er auch nur diese, obwohl er ja den Titel des Staatsoberhauptes besitzt. Sämtliche Regierungsgewalt, aber auch die Repräsentation nach außen hingegen gehen vom Präsidenten aus (derzeit Foç Liçena), welcher von allen Staatsbürgern gewählt wird.

Geschichte

Das Gebiet der Heiligen Küste unterstand im Laufe der Geschichte wechselnden Einflüssen. In der frühen Naia-Zeit übte Umutxaw großen Einfluss auf die Stadtstaaten an der Ostküste Jennigs aus. Bereits um 1050 +zi wurde das Gebiet von Ppakas (heute in Groß Jennitia) erobert. Aufstände führten aber zur Schwächung des Königreiches, das daraufhin von Ehj erobert wurde. Der König von Ppakas floh um 1130 +zi in die Gebiete an der Küste und versuchte dort, seine Herrschaft fortzusetzen. Doch bald zersplitterte auch die Ostppakasische Herrschaft, und ab 1200 gibt es wieder freie Stadtstaaten unter lockerer Dominanz von Umutxaw. War die ppakasische Herrschaft nicht lang andauern, so hinterließ sie doch kulturelle Spuren.

Mit dem Niedergang von Naia und Umutxaw einher ging das Erstarken Jennitias. So bot sich den Städtern einerseits die Möglichkeit mehr Einfluss in Qasx zu gewinnen; gleichzeitig erwuchs eine ernste Bedrohung aus dem Westen. Dies führte zur allmähligen Einigung der Städte an der Ostküste Jennitias - von der Südspitze bis nach Beterbeuy im Norden hinauf. Nach der Hauptstadt dieses Städtebundes nannte man das entstehende Konstrukt "Silbernes Bündnis von Mannox". Das Bündnis verteidigte sich erfolgreich gegen die Übergriffe Jennitias, dominierte die Große Qasx etwa vom 16. bis ins 18. Jahrhundert.

Das Silberne Bündnis spielte auch eine wichtige Rolle in der Zeit des Großen Aufschwungs etwa 1700-1870 - hier entstand der karpatisch-reformierte Chronismus, hier entstanden moderne Philosophien, Wissenschaften und Techniken. Dabei befand sich das Bündnis ab 1750 politisch im Niedergang. Drei Faktoren bestimmten dies: Das Erstarken Paramurs, weitere Expansionen Jennitias und innere Zerstrittenheit (die südlichen Gebiete hatten den reformierten Chronismus angenommen, die nördlichen hatten den orthodoxen bewahrt). In dem als Wabische Wirren (1820-1832) bezeichneten Bürgerkrieg zerfiel das Bündnis. Äußere Mächte hatten starken Einfluss genommen, und im 19. und 20. Jahrhundert konkurrierten Jennitia und Paramur mit militärischen und finanziellen Mitteln um die Vorherrschaft der Ostküste. Im Vertrag von Siiraks wurde 1979 zunächst die jennitische Vorherrschaft zementiert.

2111 jedoch bracht der Fünfzigjährige Krieg aus. Im Frieden von Maxadeid (2161) wurden die Verhältnisse in den Karpaten neu geordnet. Nun entstanden Tegrim. Auf dem Boden der heutigen Heiligen Küste aber wurden die beiden Grafschaft Mannox und Sikil unter paramurischer Hegemonie installiert.

Doch durch die Prägung einer eigenen kulturellen Tradition im Silbernen Bündnis war die Bevölkerung mit dieser Zersplitterung ihres Gebietes unzufrieden. Als das Paramurische Kolonialreich zu bröckeln begann, kam es zu demokratischen Aufständen. Paramur bemühte sich zunächst um Repression. Die Gemengelage war jedoch kompliziert, da auch Jennitia und Tegrim eingriffen - letzterem Staat gelang es gar, einige Gebiete im Norden, die ehemals zu Mehj gehört hatten, einzunehmen. Nun wuchs die Angst in Paramur, die gesamte Heilige Küste könnte unter Tegrischen Einfluss gelangen (mit Tegrim war man inzwischen verfeindet). So verbündete sich die erzherzögliche Macht mit den Aufständischen und 2322 wurde der heutige Staat gegründet.

Da die Aufständler sehr gläubig waren, wollten sie einen Gottesstaat errichten. Jedoch war das Verlangen nach Demokratie ebenso stark. So entstand die Idee eines gewählten Religionsoberhauptes – des Patriarchen von Mannox. Im Zuge der Trennung von Staat und Kirche und der Religionsfreiheit wurden die Befugnisse dieses Amtes stückweit eingeschränkt, bis zum heutigen Tage, an dem es nur noch religiöse Funktionen erfüllt.

Dass der Staat noch jung und Paramur schwach war, versuchte Jennitia auszunutzen, indem es 2337-2341 einen Krieg gegen den neuen Staat austrug. Die Heilige Küste konnte sich jedoch erfolgreich verteidigen.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein ist das Zweite Ende des Paramurischen Kolonialreiches, in den 2450er Jahren: Die letzten Paramurischen Soldaten, einst als "Schutzgarnison" installiert, verließen das Land. In der Folgezeit ergab sich aber das Problem, dass die beiden mächtigen Nachbarn Tegrim und Jennitia Ansprüche auf das Land erhoben und versuchten, seine Politik zu beeinflussen. Dabei lehnte sich die Heilige Küste v.a. an die DVD an, auch wenn diese ein enger Bündnispartner Jennitias war. Entgültigen Schutz versuchte man durch einen Beitritt zum SKS im Jahre 2515 zu finden.

Die Heilige Küste hat 2518 auf Druck von Alfons Gularsk die ITUF verlassen und trat ihr 2519 erneut bei.

Bevölkerung

Die heutige Bevölkerung geht wie die Mehrzahl der Menschen auf Jennig auf Nomadenvölker zurück, die vor etwa 15.000 Jahren von den Karpaten aus hierher übersiedelten. Die Mehrzahl der Einwohner der Heiligen Küste spricht Meç, welches eng mit dem Tegrischen und dem Jennitischen verwandt ist. Es herrscht das karpatisch-reformierte Bekenntnis des Chronismus vor. Jedoch gibt es zwei starke Minderheiten im Land: Die sprachliche Minderheit der Tegrisch-Sprachigen (20%) und die religiöse Minderheit des murabisch-orthodoxen Bekenntnisses.

Minderheiten

Orthodox-chronistischer Tempel im Westen der Heiligen Küste

Diese beiden Minderheiten bestimmen massiv die Außenpolitik der Heiligen Küste: Das Kaiserreich Groß Jennitia ist dem Selbstverständnis nach die Schutzmacht aller murabisch-orthodoxen Chronisten auf Jennig. Sie wirft der Heiligen Küste eine Benachteiligung dieser Gruppe vor, und greift darüber zum Teil stark in das politische Geschehen Mannox’ ein. Das Reich von Tegrim wiederum erhebt Ansprüche auf die Tegrisch-sprachigen Gebiete. Auch diese sind laut Tegrim diskriminiert.

Unterdrückungsvorwürfe

Obwohl ITUF-Untersuchungen wiederholt bestätigten, dass sämtliche Unterdrückungs- und Benachteiligungsvorwürfe haltlos sind, und obwohl sich Vertreter der beiden Minderheiten immer wieder zur Heiligen Küste als Heimatstaat bekennen, stellen die Ansprüche der beiden Nachbarländer eine große Bedrohung dar. Die Außenpolitik der Heiligen Küste bestand fast seit ihrem Bestehen darin, die beiden Mächte fernzuhalten, ein nicht immer glücklicher Balanceakt. Besonders erschwert wird die Situation dadurch, dass beide mit mächtigen Bündnissen kooperieren (das Kaiserreich Groß Jennitia mit dem Bamberger Bund, das Reich von Tegrim mit der IADN). Als Ausweg trat man 2515 dem von Direktor Alfons Gularsk gegründeten Staatenbund Karpatischer Staaten bei.

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